Ich habe in meinem Absurdistanischen Landboten einen Artikel zu Oettinger und den FCC-Taliban mit dem Titel »Absurdistan lebt. Prost!« veröffentlicht.
Wer so eine verbalmilitante Postenfehlbesetzung in Aktion erlebt, versteht vielleicht, was warum die Piraten weiterhin gibt.
Da muss nicht erst der TTIP-Versteher Gabriel mit seinem neuentdeckten Faible für die Vorratsdatenspeicherung aus dem Loch kriechen um der SPD das Erlebnis der außerparlamentarischen Opposition zu ermöglichen.
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Montag, 16. März 2015
Montag, 23. Januar 2012
Clay Shirky: Warum SOPA eine schlechte Idee ist
Im eingebetteten, eine Viertelstunde dauernden Video spricht Clay Shirky darüber, warum SOPA eine schlechte Idee ist, und wie es dazu kommt, dass dieser Gesetztesvorschlag überhaupt zustande kommt.
Das Video ist auf Englisch, es gibt englische und französische Untertitel.
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Donnerstag, 27. Oktober 2011
Informationsfreiheit und Lüge
In »Justice Dept. proposes lying, hiding existence of records under new FOIA rule« schreibt The Daily Caller über eine vorgeschlagene Revision des US-amerikanischen Informationsfreiheitsgesetzes, die es Bundesbeamten erlauben würde, Bürger und Reporter zu belügen, die bestimmte Aufzeichnungen anfragen und ihnen vorzumachen, dass es diese Aufzeichnungen nicht gibt.
Dienstag, 25. Oktober 2011
Was treibt »Occupy Wall Street« an?
Unter der Überschrift »The Shocking, Graphic Data That Shows Exactly What Motivates the Occupy Movement« kann man sich bei »Alternet« anhand von Diagrammen ein Bild davon machen, was die Occupy-Bewegung auf die Straßen und Plätze treibt. Ich habe die beiden meiner Meinung nach wichtigsten Abbildungen nachfolgend wiedergegeben
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| Lohnentwicklung und Entwicklung der Produktivität in den USA |
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| Anteil der mehr als 26 Wochen Arbeitslosen an der US-Bevölkerung |
Montag, 24. Oktober 2011
Hausgemachte Systemrelevanz
In einer Rede vor dem Abgeordnetenhaus warnte der Kongressabgeordnete Dingell 1999 davor, den »Glass-Steagall Act« von 1933 aufzuheben. Er argumentierte, dass die Aufhebung der Gesetze es den Banken ermöglichen würde, systemrelevant zu werden, was zur Instabilität des Finanzsystems führen werde und verwendete bereits damals die heute auch in Deutschland sehr bekannte Formulierung »too big to fail«. Dennoch hob der Kongress das Gesetz auf und nicht einmal ein Jahrzehnt später erlitten die USA bei der Finanzkrise von 2008 die vorhergesagten Folgen.
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Wachsende Polizeigewalt in den USA?
Im Artikel »Police brutality charges sweep across the US« berichtet der britische »Guardian« davon, wie in den USA das Gefühl wächst, dass die Polizei ernste Probleme mit Disziplin und Gesetzestreue hat und listet eine Auswahl von Beispielen auf, die hierzu beitragen.
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Samstag, 22. Oktober 2011
Wahrer Reichtum
Vielleicht nicht zwingend ein Piratenthema aber eine interessanter Denkansatz dafür, wie eine Wirtschaft funktionieren könnte, die sich mit der Tatsache arrangiert, dass ein auf permanentem Wachstum basierendes Wirtschaftssystem auf einer Welt mit endlichen Ressourcen nicht dauerhaften Bestand haben kann.
Plenitude Economy geht aber noch weiter und weist dem Wirtschaftssystem wieder seinen richtigen Platz zu. Das Wirtschaftssystem ist kein Zweck an sich selbst sondern ein Mittel, das solchen Zwecken dient, nämlich dem Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen.
Man mag argumentieren, dass ein solches System dem Grundgesetz widerspricht, doch das ist weit eher beim aktuellen System der Fall, das die Würde des Einzelnen wirtschaftlichen Interessen unterordnet, obwohl das Grundgesetz in Artikel 1, Absatz 1 und 2 klar sagt:
Ich bin ja schon dafür berüchtigt, gerne Bibelzitate auszugraben; in diesem Zusammenhang ist meiner Meinung nach Lukas 12:16-21 sehr passend; ich finde es ziemlich befremdlich, wenn Menschen, die von sich sagen, dass sie Christen sind, das Maximieren des (irdischen) Besitzes propagieren, obwohl Jesus in ziemlich klaren Worten einen gänzlich anderen Standpunkt vertrat (und das war jetzt nur ein Beispiel von vielen).
Plenitude Economy geht aber noch weiter und weist dem Wirtschaftssystem wieder seinen richtigen Platz zu. Das Wirtschaftssystem ist kein Zweck an sich selbst sondern ein Mittel, das solchen Zwecken dient, nämlich dem Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen.
Man mag argumentieren, dass ein solches System dem Grundgesetz widerspricht, doch das ist weit eher beim aktuellen System der Fall, das die Würde des Einzelnen wirtschaftlichen Interessen unterordnet, obwohl das Grundgesetz in Artikel 1, Absatz 1 und 2 klar sagt:
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.Das Video ist auf Englisch, hoffentlich bereitet das nicht zu viele Probleme:
Ich bin ja schon dafür berüchtigt, gerne Bibelzitate auszugraben; in diesem Zusammenhang ist meiner Meinung nach Lukas 12:16-21 sehr passend; ich finde es ziemlich befremdlich, wenn Menschen, die von sich sagen, dass sie Christen sind, das Maximieren des (irdischen) Besitzes propagieren, obwohl Jesus in ziemlich klaren Worten einen gänzlich anderen Standpunkt vertrat (und das war jetzt nur ein Beispiel von vielen).
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Ein Lied bringt in den Bau…
Ein neuer Gesetzesentwurf in den USA soll das Streamen von urheberrechtlich geschützten Inhalten über das Internet unter Strafe stellen. S.978 würde es zu einer Straftat machen, auf die bis zu 5 Jahre Gefängnis steht. Der springende Punkt des Gesetzesentwurfs ist folgender Abschnitt (Übersetzung von mir, ich bin kein Jurist):
Macht unbefugtes Web-Streaming von urheberrechtlich geschützten Inhalten zu einer Straftat, die mit bis zu fünf Jahren Gefängnis geahndet werden kann. Illegales Streaming von urheberrechtlich geschützten Inhalten wird im Gesetz als ein Straftat definiert, die »aus zehn oder mehr öffentlichen Aufführungen mit elektronischen Mitteln eines oder mehrerer elektronischer Werke in einem Zeitraum von 180 Tagen besteht« und die entweder für den Copyright-Inhaber oder den Rechtsverletzer einen wirtschaftlichen Gesamtwerte von mindestens $ 2.500 hat.Der englischsprachige Originalartikel ist Free Justin Bieber: Could Covering A Song On YouTube Land You In The Slammer? – Current Senate bill has sinister implications for online video
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Freitag, 21. Oktober 2011
Gelten für Religionen andere Gesetze?
»The New York World« (englischsprachig) berichtet in »Women ride in back on sex-segregated Brooklyn bus line« von einem Fall, in dem religiöse und weltliche Werte kaum in Einklang bringen zu sind.
Hasidische Juden sehen sich aufgefordert, den physischen Kontakt zwischen Menschen unterschiedlichen Geschlechts zu vermeiden. In einer im öffentlichen Auftrag aber privat betriebenen New Yorker Buslinie werden Frauen aus diesem Grund (unabhängig von ihrer Religion) genötigt, sich in den hinteren Teil des Busses zu setzen.
Gesetzlich ist eine derartige Diskriminierung auf Grund des Geschlechts jedoch verboten, zudem hat die freie Wahl des Sitzplatzes im Bus auch symbolischen Charakter, da der vordere Bereich des Busses zur Zeit der Rassentrennung den »Weißen« vorbehalten war.
Hasidische Juden sehen sich aufgefordert, den physischen Kontakt zwischen Menschen unterschiedlichen Geschlechts zu vermeiden. In einer im öffentlichen Auftrag aber privat betriebenen New Yorker Buslinie werden Frauen aus diesem Grund (unabhängig von ihrer Religion) genötigt, sich in den hinteren Teil des Busses zu setzen.
Gesetzlich ist eine derartige Diskriminierung auf Grund des Geschlechts jedoch verboten, zudem hat die freie Wahl des Sitzplatzes im Bus auch symbolischen Charakter, da der vordere Bereich des Busses zur Zeit der Rassentrennung den »Weißen« vorbehalten war.
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